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Pflanze

Baum des Jahres

Kura­torium "Baum des Jahres" und der Dr. Silvius Wodarz Stiftung

Einzelner großer Baum mit dichter grüner Krone auf einer leicht geneigten Wiese unter bewölktem Himmel.

Ziel der jährlichen Benennung ist der Hinweis auf seltene Baum­arten oder gefährdete Gehölze sowie die Schön­heit und positive Wirkung von Bäumen bewusst zu machen. Der Verein "Baum des Jahres e.V." und die "Baum des Jahres-Stiftung" wollen gemein­sam die Arbeit für den Baum des Jahres sowie für Bäume in Parks, in der Land­schaft und im Wald fort­setzen und intensi­vieren.

Die Fotos für die Artikel Bäume des Jahres werden uns mit freund­licher Genehmi­gung vom Verein "Baum des Jahres e. V." zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.baum-des-jahres.de


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Übersicht Baum des Jahres:

2025: Roteiche

Ein große Roteiche mit grün-gelben Blättern auf einer sonnigen Wiese im Park.

2024: Echte Mehlbeere

Ein Baum mit gelb-orange verfärbten Herbstblättern steht auf einer Wiese unter blauem Himmel.

2023: Moorbirke

Mehrstämmige Moorbirke auf einer grünen Wiese unter blauem Himmel mit einigen Wolken.

Quercus rubra

Ihr offizieller Name lautet Amerikanische Rot-Eiche und damit wird klar: Sie ist nicht von hier. Sie stammt aus den Nadel- und Laubmisch­wäldern in der östlichen Hälfte Nord­amerikas. Ihr Vorkommen dort reicht vom Ostrand der zentral gelegenen Prärien bis an die Atlantik­küste und vom südlichen Rand der kana­dischen Taiga bis fast an die Küsten des Golfs von Mexiko.

Sorbus aria

Die Echte oder auch Gewöhn­liche Mehlbeere, so ihr offizieller Name, gehört nicht gerade zu den mächtigsten Baum­arten. 12, selten auch mal 15 Meter schafft sie aber durchaus – im milden englischen Klima sollen sogar über 20 Meter möglich sein. Aber immerhin: Sie kann ein Alter von 150 – 200 Jahren erreichen. Beein­druckend ist sie allemal.

Betula pubescens

Der Baum des Jahres 2023 ist eine typische Art der Moore: Weithin sichtbar, mit ihren weißen Rinden­partien und den lichten, hell­grünen Baum­kronen, bildet die Moor-Birke oft die einzige Baum­vegetation in den wert­vollen Sonder­standorten. „Moore sind für die Bindung von CO2 wichtig und ein Zuhause für seltene Arten“, erklärt Stefan Meier, Präsident der Baum des Jahres Stiftung.

2022: Rot­buche

Lichter Buchenwald mit hohen, schlanken Rotbuchen (Fagus sylvatica), frischem grünen Laub und Sonnenlicht.

2021: Stechpalme

Reetgedecktes Haus mit großem Ilex aquifolium (Stechpalme) davor, rote Beeren am Baum, Garten im Vordergrund.

2020: Robinie

Großer Robinienbaum (Robinia pseudoacacia) am Feldrand unter blauem Himmel, Foto von Andreas Roloff.

Fagus sylvatica

Die Rotbuche ist die häufigste Laub­baumart in Deut­schlands Wäldern. Mit ihrem recht variablen Höhen­wuchs von bis zu 45 Metern kann sie fast alle anderen Laub­bäume über­treffen. Ihre Wuchs­form kann im Wald recht schlank aus­fallen – mit einem bis zu 25 Metern astfreien Stamm und mit schräg nach oben gerichteten Kronen­ästen. Sie wird hier in Deutsch­land selten älter als 300 bis 350 Jahre. Die älteste Buche in Europa steht in den Öster­reichischen Kalkalpen und ist 550 Jahre alt. Auffällig und einzigartig unter den Wald­bäumen ist ihre bis ins hohe Alter glatte, silber­graue, allerdings gegen direkte Sonnen­bestrahlung empfindliche Rinde.

Ilex aquifolim

Seit Urzeiten in Europa beheimatet, hat es Ilex aquifoliaes aufgrund klimatischer Veränderungen geschafft, sich neue Lebens­räume in Skandi­navien und Polen zu erschließen. Da sie häufig im Unterholz schattiger Laub­wälder als Strauch wächst, ist ihre wirtschaft­liche Nutzung weit­gehend unbedeutend. Als Teil der heimischen Flora bildet sie aber einen wert­vollen Baustein der Biodiversität unserer Wälder. Unsere Wälder und die nach­haltige Holz­nutzung entlasten die Atmosphäre jährlich um 14 % der gesamten deutschen Treibhaus­gasemissionen.

Robinia pseudoacacia

Die vor über 300 Jahren in Mittel­europa eingeführte Robinie ist für unsere heimische Flora eine Konkurrenz, denn sie ist eine Meisterin im Besiedeln der unwirt­lichsten Lebens­räume. Das Geheimnis ihres Erfolges steckt unter der Erde: Bakterien, die an der Wurzel leben, fixieren Luftstick­stoff. Dieser reichert sich im Boden an. Für stickstoff­arme Natur­räume wie Mager­rasen oder Binnen­dünen bedeutet dies meist das Ende. Zwar ist der Anteil von Robinien in deutschen Wäldern mit etwa 0,1 Prozent gering, doch wo die Baumart sich etabliert ist sie nahezu unverwüst­lich. Die Robinie steht daher auf der Liste der invasiven Baumarten.

2019: Flatter­ulme

Großer Flatterulmen-Baum (Ulmus laevis) mit dichter, grüner Krone an einem Flussufer auf einer Wiese.

2018: Ess­kastanie

Großer Esskastanienbaum (Castanea sativa) mit dichter Krone auf einer Wiese, im Hintergrund Wald und Felder.

2017: Fichte

Fichte (Picea abies) mit dichtem, dunkelgrünem Nadelkleid vor blauem Himmel und weißen Wolken.

Ulmus laevis

Ulmus laevis unterscheidet sich nicht nur botanisch deutlich von ihren bekannteren Schwestern, sie erwies sich auch gegen die Ulmen­krankheit als deutlich widerstands­fähiger. Dass die Flatter-Ulme dennoch eine seltene Baumart in Deutschland ist, hat in erster Linie mit dem Verlust ihres Lebens­raumes zu tun. An diesem ist der Mensch nicht unschuldig: Flussauen und überflutete Gebiete sind land­wirtschaft­lichen Flächen gewichen, Flüsse begradigt und Feucht­gebiete trocken gelegt. Die wasser­begleitende Flatter-Ulme ist heute am ehesten noch in größeren Flusstälern wie dem Ober­rheingraben, entlang der Donau, und in der Rhein-­Main-Ebene anzutreffen.

Castanea sativa

Die Römer brachten die Ess-Kastanien vor rund 2000 Jahren über die Alpen, erkannten die günstigen botanischen Vorausset­zungen und etablierten die Art besonders entlang des Rheins, der Nahe, der Mosel und der Saar. Fortan waren Weinbau und Ess-Kastanie nicht mehr voneinander weg­zudenken: Aus dem gegen Verrottung erstaun­lich resistenten Kastanien­holz fertigten Winzer Rebstöcke – meist wuchs der Ess-Kastanien­hain direkt oberhalb des Weinbergs. Das Holz erwies sich weiter als brauch­bares Material für den Hausbau, Fassdauben, Masten, als Brennholz und Gerberlohe.

Picea abies

Eigentlich ist die Fichte ein Baum der Taiga. Dort, in dieser eher kalten, soge­nannten borealen Vegetations­zone liegt ihr natürliches Haupt­verbreitungs­gebiet. Von Skandi­navien über die baltischen Länder bis kurz vor dem Ural prägt sie zusammen mit Birken, Aspen oder Kiefern weite Teile dieser nordischen Wald­landschaft. Folgt man der Sicht einiger Forst­wissen­schaftler, die die sehr ähnliche, weiter östlich sich anschließende Sibirische Fichte lediglich als eine Unterart der gewöhnlichen Fichte ansehen, dann reicht ihr Verbreitungs­gebiet sogar bis an den Pazifik im Fernen Osten Russ­lands.

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